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Ein Replikationsversuch der Wallach & Kogan - Untersuchung verlief - durchgeführt von Nijsse (1975) - negativ; die Zeitbegrenzung wirkte sich hier lediglich auf die (dann niedrigeren) Mittelwerte und Varianzen aus. . Guilford (1967) kommt aus seinen Untersuchungen zu folgendem Fazit: Mit diesem Ergebnis wird ein Schwellenmodell unterstellt, demzufolge hohe Intelligenz zwar nicht gleichbedeutend mit entsprechender Kreativität ist, hohe Kreativität aber eine überdurchschnittliche Intelligenz unabdingbar voraussetzt. In den Untersuchungen von Yasomoto (1965) zeigte sich ein ähnliches Ergebnis ab, das besagte, daß mit wachsendem IQ die Korrelation mit Kreativität abnahm. Zusammenfassend könnte man sagen: In Wirklichkeit gibt es keine deutliche Kreativität ohne einen hohen IQ von mindestens 120; über 120 aber nimmt die Korrelation zwischen Kreativität und IQ stark ab. Jäger (1967) verglich 63 Kreativitätstests. Er kam dadurch zu vier hochgradig generelle, durch ihre operative Eigenart gekennzeichnete Leistungsklassen:
1981 zeigten Jäger & Hörmann, daß sich "derselbe Satz von Leistungsvariablen sowohl durch vier Grunddimensionen der Intelligenz (G, E, B, K) als auch durch "g" (die Allgemeine Intelligenz) beschreiben läßt." Eine ähnliche Untersuchung führte König 1981 durch. Er fand in seiner Analyse ebenfalls die Variablen Gedächtnis, Verarbeitungskapazität und Bearbeitungsgeschwindigkeit sowie eine generelle, reliable und reproduzierbare Dimension "Einfallsreichtum", die sich in einer weiteren Analyse in speziellere Untergruppen gliederte. Wurden die kreativen und intelligenten Leistungen hingegen im Kontext von Motivations-, Temperaments., Interessen- und Selbsteinschätzungsmerkmalen analysiert, bildeten Kreativität und Inteligenz eine als "allgemeine intellektuelle Leistungsfähigkeit" beschreibbare Einheit. Königs (1981, 1982) Ergebnisse zeigten, daß es eine Frage des Generalitätsniveaus ist, ob sich divergente und konvergente Leistungen entweder zu unterscheidbaren Leistungsklassen gruppieren oder ob divergent und konvergente Leistungen im System der Gesamtpersönlichkeit ein komplexes Konstrukt allgemeiner intellektueller Leistungsfähigkeit bilden. . |
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